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Noch ist Zeit, doch mit den ersten Vorbereitungen haben wir bereits begonnen. Es freut uns sehr, Ihnen unser jährliches Seminar "Molekulare Diagnostik" anzukündigen.

Dieses Jahr wird unsere Veranstaltung erstmalig im Hotel Zeitgeist beim Wiener Hauptbahnhof stattfinden. Merken Sie sich jetzt schon den Termin am Mittwoch, 27.11.2024 vor. Die Einladungen dazu werden wie gewohnt im Herbst versendet.

Es erwartet Sie wieder ein spannendes Programm aus der Welt der „Molekularen Diagnostik“.
Renommierte Referenten werden über die aktuellen Entwicklungen und Erkenntnisse aus Ihren Fachgebieten berichten.
Nützen Sie die Gelegenheit sich in entspannter Atmosphäre mit Berufskollegen auszutauschen und über innovative Produkte zu diskutieren.
Wir freuen uns auf ihre Teilnahme!

Zirkulierende Tumor DNA (ctDNA) wird von Tumoren in die Blutbahn abgegeben. Grundsätzlich haben Zellen die Möglichkeit kleine DNA Stücke aktiv durch Ausscheidung in die Umgebung abzugeben. Es ist daher nicht ungewöhnlich, dass viel freie DNA (cfDNA) im Blut herumschwimmt, die nicht von Tumoren abstammt. Tumorzellen im Speziellen sterben allerdings häufig ab (durch Apoptose oder Nekrose), wodurch DNA Fragmente aus zerstörten Tumorzellen in den Blutkreislauf gelangen können. Man konnte beobachten, dass Fragmente von ctDNA (~143bp) kürzer sind als Fragmente von cfDNA (~167bp).

Die Längen der zirkulierenden Tumor-DNA (ctDNA)-Fragmente sind wie erwähnt sehr kurz, das hängt aber auch von der Art des Tumors ab und in einigen Fällen können die Fragmente auch mehrere hundert Basenpaare lang sein.

Diese freischwimmende DNA kann nun relativ einfach mittels Blutabnahme und Extraktionsmethoden isoliert werden.

Es gibt einen Kit zur Extraktion von ctDNA, der mit dem MagCore Extraktionsautomat abgearbeitet werden kann. Als Ausgangsmaterial eignen sich Plasma, Serum und andere zellfreie Körperflüssigkeiten, wobei bei einem Kit bis 1,2 ml und einem anderen bis zu 4 ml Ausgangsvolumen eingesetzt werden kann.

Die isolierten ctDNA-Fragmente können nun zur Detektion, Überwachung und Charakterisierung von Krebserkrankungen verwendet werden. Mutationen, Kopienzahlveränderungen und andere genetische Veränderungen, die charakteristisch für Tumore sind können nun mit entsprechenden Diagnose Tools festgestellt werden.

Zur Diagnose von verschiedensten Krebsarten werden die extrahierten DNA-Stücke mit Methoden wie RT-PCR, NGS und dPCR untersucht.

Mittlerweile gibt es schon eine Vielzahl an Kits, die ctDNA zum Nachweis von Krebs einsetzten. Zum Beispiel gibt es Kits, die RAS Mutationen zum Nachweis von Darmkrebs oder EGFR Mutationen zum Nachweis von Lungenkrebs detektieren.

ArtikelnummerBezeichnung
MPD1200MagCore Plasma DNA Extraction Kit Kit (1,2 ml), 96 preps
MPD4000-01MagCore Circulating DNA Large Volume Extaction Kit (4 ml), 24 preps
MPD4000-03MagCore Circulating DNA Large Volume Extaction Kit (4 ml), 96 preps

Als klassische Zeckensaison gelten die Monate März bis Oktober. Bei einem Stich können Zecken eine Vielzahl von Krankheitserregern auf den Menschen übertragen, die beim Menschen schwerwiegende Erkrankungen auslösen können. Zecken wurden in den letzten Jahren zu einem zunehmenden Problem, da durch die Klimaerwärmung die Zeckensaison bei uns immer länger wird (Zecken sind bereits ab Temperaturen von +5°C aktiv), andererseits wird von den Zecken auch eine wachsendende Zahl von Pathogenen übertragen, die bisher bei uns nicht heimisch waren.

In Österreich sind die beiden wichtigsten von Zecken übertragenen Krankheiten die Borreliose (Lyme-Krankheit) und FSME. Die Lyme-Krankheit kann von verschiedenen Arten von Borrelia-Bakterien ausgelöst werden (aus der B. burgdorferi sensu lato –Gruppe). Die Symptomatik reicht von der bekannten Wanderrötung, über Fieber, Müdigkeit, Muskel- und Kopfschmerzen bis zu neuronalen Störungen. Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird vom TBE-Virus ausgelöst und kann zu grippeähnlichen Symptomen bis zur Hirnhautentzündung führen.

Andere von Zecken übertragene Bakterien sind Rickettsien und rickettsienähnliche Bakterien (Ehrlichia, Anaplasma und Coxiella burnetii). Sie sind die Verursacher von mehreren ähnlichen Krankheiten, wie dem Rocky-Mountain-Fleckfieber, dem Epidemischen Fleckfieber, der Ehrlichiose und der Anaplasmose. Eine weiterer von Zecken übertragener Krankheitserreger ist das Protozoon Babesia sp., das zu einer malariaähnlichen Erkrankung führen kann.

Das Problem bei den von Zecken übertragenen Erregern ist einerseits, dass viele der Erkrankungen eine sehr ähnliche Symptomatik aufweisen und andererseits kann es relativ lange symptomlose Inkubationsphasen geben, sodass bei Ausbruch der Erkrankung diese nicht mehr mit dem Zeckenstich in Verbindung gebracht wird. 

Die PCR bietet hier die Möglichkeit bei einer unklaren Symptomatik direkt den Erreger nachzuweisen. Im Gegensatz zu den Bakterienkulturen ist die PCR schneller und sehr spezifisch und sensitiv. Das ist insofern wichtig, da nur bei einer frühzeitigen Erkennung des Erregers rechtzeitig eine geeignete Therapie eingeleitet werden kann.

Um Sie hier bei einer raschen Abklärung zu unterstützen, bieten wir folgende PCR-Systeme zum Nachweis der von Zecken übertragenen Krankheitserreger an:

Mit dem „Zecken-Panel“ (Tick-Borne Bacteria Flow Chip) können gleichzeitig 9 bakterielle Erreger in einer Probe aus einer Reihe von Ausgangsmaterialien nachgewiesen werden:
Borrelia, Rickettsia spp., Rickettsien der Zeckenbissfieber-Gruppe ("spotted fever group"), Rickettsien der klassischen Fleckfieber-Gruppe ("typhus group"), Ehrlichia, Anaplasma, Francisella, Bartonella und Coxiella.
Dieses Panel kann mit dem HybriSpot12 PCR Auto vollautomatisiert abgearbeitet werden.

Außerdem bieten wir eine Reihe von Realtime-PCR-Kits für gängige Realtime-Cycler an, um folgende von Zecken übertragene Erreger nachzuweisen:

  • Borrelien: zum Nachweis der pathogenen Borrelienarten Borrelia burgdorferi sensu stricto, Borrelia garinii, Borrelia afzelii
  • FSME: zum Nachweis von TBEV-Virus-RNA
  • Rickettsia: zum Nachweis der wichtigsten pathogenen Rickettsia-Arten
  • Borrelia/Anaplasma/Coxiella: zum gleichzeitigen Nachweis von Borrelia burgdorferi sensu lato, Borrelia miyamotoi, Borrelia hermsii, Anaplasma phagocitophylum und Coxiella burnetii in einer Reaktion
  • Anaplasma/Ehrlichia: Zum gleichzeitigen Nachweis von Anaplasma phagocytophilum und von Ehrlichia chaffeensis / Ehrlichia muris in einer Reaktion
  • Babesia: zum Nachweis von pathogenen Babesia-Arten

Weitere Informationen zu den beschriebenen Produkten finden Sie in unserem Flyer:

  • schnelle Ergebnisse
  • kostengünstig
  • Kontaminationsvermeidung mit UNG
  • Resistenztestung für Clarithromycin
  • Proben: Stuhl, FFPE, Reinkultur

Der Nachweis von Helicobacter pylori (H. pylori) mittels RT-PCR hat mehrere Vorteile gegenüber anderen Methoden. Man bekommt Ergebnisse noch am selben Tag, kann die Ergebnisse wiederholen und es ist möglich nicht invasive Testungen durchzuführen. Weiters kann man parallel gleich Resistenztestungen durchführen.

Unsere RT-PCR Kit (BioPro PyloRes CLA) ist einsetzbar sowohl für Stuhl Proben, als auch für Gewebeproben (frisch, gefroren oder als FFPE (paraffin-embedded formalin-fixed)). 

Neben H. pylori weist unser Test die drei wichtigsten Punktmutationen im H. pylori Genom nach, die mit Clarithromycin Resistenzen assoziiert sind. Die Positionen (A2142C, A2142G, und A2143G) in der 23S rRNA werden am häufigsten mit der Clarithromycin-Resistenz von H. pylori Isolaten verbunden.

Clarithromycin ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Makrolide und es ist die erste Wahl bei H. Pylori Behandlungen. Es wirkt bakteriostatisch, weil durch die Bindung an die 50S-Untereinheit der bakteriellen Ribosomen, die Translation zu Proteinen gestört wird.

Häufig wird Clarithromycin in einer „Triple Behandlung“ mit dem Protonenpumpenhemmer Omeprazol und einem weiteren Antibiotikum (Amoxicillin oder Metronidazol) eingesetzt.

Die Clarithromycin Resistenzeigenschaften von H.pylori unterscheiden sich regional sehr stark und deswegen sollte man einen Nachweis Kit in Verbindung mit AST (Antimicrobial Susceptibility Testing) von regionalen Reinkulturen validieren.

Helicobacter pylori Infektionen betreffen geschätzt 50 % der Weltbevölkerung. Während die Besiedelung des Magens in 80–90% der Betroffenen ohne Symptome stattfindet, kann die Infektion jedoch zu Gastritis und Magengeschwürden führen und in weiterer Folge Magenkrebs auslösen. Die WHO (World Health Organization) hat H. pylori daher als Karzinogen (Klasse 1) eingestuft und die IARC (International Agency for Research on Cancer) verbindet 90% aller Magenkrebserkrankungen mit H. pylori.

H. pylori ist ein gram negatives Bakterium, das nach oraler Aufnahme die Magenschleimhaut kolonisiert. Das ist möglich, weil H. pylori spezielle Haftelemente an der Oberfläche besitzt und sich perfekt an die Sauerstoffarme und saure Umgebung angepasst hat.

Ursprünglich dachte man, dass kein Bakterium im sauren Magen überleben kann, aber am Beginn des 20. Jahrhunderts wurden erstmals Bakterien im Magen nachgewiesen. Und 1975 wurde erstmals vermutet, dass Bakterien in Zusammenhang mit Magengeschwüren stehen könnten.

Weil die Bakterien damals noch nicht kultivierbar waren, kam erst um 1981 der Durchbruch in der Helicobacter Forschung. Barry Marshall gelang es Helicobacter zu kultivieren und man konnte durch die Charakterisierung des Bakteriums eine antibiotische Therapie für Patienten mit entzündeter Magenschleimhaut erfolgreich entwickeln.

Nachdem von anderen Wissenschaftlern der Zusammenhang zwischen H. pylori und Gastritis angezweifelt wurde, entschied sich Marshall 1984 durch einen Selbstversuch die Zweifler eines Besseren zu Belehren. Er schluckte H. pylori aus einer Reinkultur und nach einigen Tagen zeigten sich Krankheitssymptome wie Gastritis, Übelkeit und Erbrechen. Nachdem er vorher nicht infiziert war und H. pylori nach der Erkrankung in seinem Magen nachgewiesen wurde, war der Beweis erbracht, dass H. pylori Infektionen zu Gastritis führen. Marshall wendete zur Selbstheilung dann eine Antibiotika Therapie (Metronidazole) an, von der er wusste, dass H. pylori abgetötet wird.

Die Arbeit von Marshall und seinem Kollegen Robin Warren wurde 2005 mit dem Nobelpreis für Physiologie und Medizin belohnt.

Sie legten die Grundlage zu nachfolgenden Forschungen und der Erkenntnis, dass H. pylori nicht nur Gastritis verursachen kann, sondern auch die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Magenkarzinomen erhöht.

Es gibt nun eine Vielzahl an unterschiedlichen Methoden um das Vorhandsensein von H. pylori im Magen festzustellen.

Neben dem RT-PCR Test bieten wir alternativ einen „Streifentest“ (GenoType HelicoDR) an. Der Test, der auf PCR/Hybridisierung basiert, weist nicht nur die wichtigsten Clarithromycin Resistenzen nach, sondern auch die wichtigsten Fluorchinolon Resistenzen (Mutationen im gyrA Gen an Positionen 87 (N87K) und 91 (D91N, D91G, D91Y)).

ArtikelnummerBezeichnung
BP401BioPro PyloRes CLA, 50 Tests
1234GenoType HelicoDR, 12 Tests

Datum: 29. November. 2023

Ort: ARCOTEL Wimberger Hotel, Wien

Neubaugürtel 34-36,
A-1070 Wien

Wir bedanken uns herzlich für das große Interesse und die zahlreiche Teilnahme an unserem diesjährigen Seminar!

Das Programm sowie eine Bildergalerie finden Sie hier.

Mit dem BioProducts Wandplaner 2024 den Überblick bewahren.

Wir haben auch für das kommende Jahr wieder einen Wandplaner gestaltet und sind auch ein bisschen stolz darauf. Es würde uns sehr freuen, wenn er wieder einen Platz in ihrem Labor oder ihr Büro findet.

Gerne legen wir Ihnen auf Wunsch bei Ihrer nächsten Bestellung ein druckfrisches Exemplar des Wandplaners oder Tischkalender bei oder senden Ihnen die neuen Exemplare zu.

Es ist wieder soweit, der BioProducts Tischkalender 2024 ist bei uns eingelangt. Es würde uns freuen, wenn er sie im kommenden Jahr wieder bei ihrer Terminplanung unterstützt.
Wie gewohnt legen wir den druckfrischen BioProducts Tischkalender 2024 bei ihrer nächsten Bestellung bei oder senden Ihnen auf Wunsch ein Exemplar zu.

Zusätzlich können wir unseren beliebten BioProducts Wandplaner 2024 bereits ankündigen, der in Kürze verfügbar sein wird.

Dermatophyten befallen hauptsächlich Haut, Nägel und Haare. Da Dermatophyten-Infektionen in der Regel keine schwerwiegenden gesundheitlichen Komplikationen verursachen, suchen Betroffene oft keine medizinische Behandlung auf. Jedoch können auch Nicht-Dermatophyten Pilze Haut, Nägel und Haare befallen und ähnliche Symptome aufweisen.

Warum ist es wichtig Dermatophyten und andere Pilze bei Infektionen zu bestimmen und Gegenmaßnahmen einzuleiten ?

  • Unbehandelte oder unzureichend behandelte Hautinfektionen können sich verschlimmern und zu schwerwiegenden Komplikationen führen.
  • Bestimmte Personen, wie Immungeschwächte, Diabetiker oder ältere Menschen, haben ein erhöhtes Risiko für schwerwiegende Komplikationen durch Hautinfektionen. Ein Arzt kann eine angemessene Behandlung empfehlen.
  • Einige Hautinfektionen können von einer Person auf eine andere übertragen werden, insbesondere in Umgebungen mit engem Kontakt. Maßnahmen zur Behandlung der Infektion verhindern daher deren Ausbreitung.

Für eine rasche Diagnose der Infektion und ein Erkennen einer multiplen Infektion sollte man ein Multiplex PCR-Panel einsetzen.

ArtikelnummerBezeichnung
HP84115Dermatophytes and other Fungi, 12-well

Es gibt 3 Pilz Gattungen, die Infektionen verursachen und wegen Ihrer Fähigkeit Keratin zu verwerten als Dermatophyten klassifiziert werden.

  1. Trichophyton: z.B T. rubrum, T. mentagrophytes, T. interdigitale T. tonsurans
  2. Microsporum: M. canis
  3. Epidermophyton: E. floccosum

Nannizzia gypsea wird auch als Dermatophyte gesehen. Vor kurzem noch zählte diese Spezie zu der Dermatophyten Gattung Microsporum (Microsporum gypseum), jedoch haben Mykologen, die sich mit Systematik beschäftigen eine neue Gattung hervorgerufen. N. gypsea kommt natürlich in Böden vor, kann aber zu Infektionen beim Menschen führen.

Neben den klassischen Dermatophyten können auch Schimmelpilze und Hefen Fingernägel und vor allem Zehennägel befallen. Schimmelpilze der Gattung Aspergillus sind omnipräsent und ihre Sporen findet man in Innen und Außenräumen. Es gibt eine Vielzahl von Aspergillus Spezies, die Infektionen hervorrufen können, A. flavus , A terreus bzw A. niger werden jedoch am häufigsten diagnostiziert.

Aspergillus niger auf Kulturplatte

Scopulariopsis Spezies kommen oft zusammen mit Dermatophyten Infektion vor, können aber auch der Erst- und Hauptverursacher von Nagelinfektionen sein. Scopulariopsis ist schwer zu behandeln, deswegen ist eine frühe Diagnose wichtig. Scopulariopsis brevicaulis ist die am häufigsten gefundene Spezies einer Gattung, die natürlich in Böden als Saprophyt vorkommt.

Candida parapsilosis auf Kulturplatte

Auslöser für Hautinfektionen können auch Spezies der Gattung Candida sein. Candida Pilze sind Hefe, die bei den meisten Menschen als unschädlicher Mitbewohner der Schleimhäute leben.

Candida Infektionen können z.B. entstehen, wenn die Bakterienflora auf der Haut durch die Einnahme von Antibiotika zerstört ist.

Candida sind auch ein Teil des Mikrobiom des Darms. In Ausnahmesituationen (wie z.B Immunschwäche) kann sich der Pilz jedoch ungehindert vermehren und er schwächt den Körper, kann sogar bei Befall der Blutgefässe zur tödlichen Gefahr werden (Sepsis).

Candida albicans ist die Spezies, die am häufigsten bei Infektionen gefunden wird. C. guillermondii , C. glabrata und C. parapsilosis können auch Infektionen hervorrufen.

Das Dermatophyten Panel läuft auf dem Multiplex Tandem PCR System von Ausdiagnostics und es sind noch viele andere Diagnostik-Panel verfügbar. Eine Übersicht der Panel finden Sie in folgendem Flyer:

Unser HybriSpot-System bietet eine vollautomatisierte Lösung für Syndromic Panel Testing. Es basiert auf einer innovativen Kombination von Multiplex-PCR, Macroarray Chips und der innovativen DNA Flow Technologie, was schnelle, sehr sensitive und genaue Ergebnisse ermöglicht.

Das System zeichnet sich durch eine einfache Handhabung aus:

  • Sehr schnelle und einfache Vorbereitung durch lyophilisierte PCR-Reagentien im Strip-Format
  • Neben DNA Extrakten ist das System auch hervorragend etabliert für Direktproben ohne DNA Extraktion
  • Eine intuitiv und einfach zu bedienende Software hilft bei der Testdurchführung, bei der automatisierten Auswertung der Chips und erstellt einen übersichtlichen Report über die untersuchten Parameter des jeweiligen Panels
  • Der Vollautomat HybriSpot12 PCR Auto führt automatisiert alle diese Schritte von der PCR-Amplifikation bis zum fertigen Ergebnisreport aus

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sehr viele Ausgangsmaterialien mit dem HybriSpot-System validiert sind: abhängig von jeweiligen Test können verschiedenste Abstriche, Liquid-based cytology (LBC)-Proben, Paraffin-eingebettetes Gewebe (FFPE), Blutkulturen, bronchoalveoläre Lavage (BAL) und Vieles mehr untersucht werden.

Für das HybriSpot-System ist eine umfangreiche Palette von Paneltests, die auf der DNA Flow-Technologie basieren, verfügbar:

Das HybriSpot-System erlaubt maßgeschneiderte Lösungen je nach Größe und Probenaufkommen des Labors: vom Gerät für die manuelle Durchführung bis zu vollautomatischen Lösungen.

  • Der HybriSpot 12 PCR Auto ist der Vollautomat für bis zu 12 DNA Flow-Chips gleichzeitig. Im Gerät wird automatisiert die PCR-Amplifikation, die Denaturierung, die Hybridisierung, die Dokumentation und Auswertung der Chips und die Erstellung des fertigen Reports vollautomatisiert durchgeführt.
  • Der HybriSpot 24 PCR Auto ist der Vollautomat für den hohen Probendurchsatz für bis zu 24 DNA Flow Chips.
  • Der HybriSpot 12 ist die kostengünstige Variante zur manuellen Durchführung der Hybridisierung von bis zu 12 DNA Flow-Chips. Die Auswertung und Berichterstellung erfolgt mit derselben Software wie bei den Automaten.     

Wenn Sie den HybriSpot 12 PCR Auto „in Aktion“ sehen wollen, dann laden wir Sie sehr herzlich zu unserem BioProducts-Workshop am 07.09.2023 bei BioProducts in Stockerau ein! Bei Interesse bitten wir um eine Anmeldung per E-Mail.

Um hohe Qualitätsstandards zu gewährleisten unterzieht sich BioProducts jährlich einem Audit eines zertifizierten externen Auditors. Unser Bemühen zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung wurde durch den Erhalt des Zertifikats ISO 13485:2016 bestätigt.

Unsere Qualitätspolitik und Werte

  • Wir verkaufen und produzieren Produkte mit denen Patienten schneller gesund werden.
  • Unsere Kunden erzielen bessere diagnostische Ergebnisse mit unseren Produkten und ermöglichen den behandelnden Arzt schneller die richtige Therapie einzuleiten.
  • Meine Dienstleistungen sind Garant für sehr zufriedene Kunden
  • Vertrauen und Höflichkeit ist die Basis unserer internen und externen Zusammenarbeit
  • Ich behandle unsere Produkte mit größtmöglicher Sorgfalt
  • Bestmöglicher Support für unsere Kunden ist meine tägliche Herausforderung
  • Laufende Fortbildung sichert meine Kompetenz, damit ich meine Aufgaben bestmöglich erfüllen kann
  • Ich übernehme Verantwortung für die Qualität und Zielerreichung in meinem Arbeitsbereich

Von 8.-10. Mai 2023 fand das 26. Dosch-Symposium, mit dem Thema: Hygiene und Infektionen in Einrichtungen des Gesundheitswesens, in Velden am Wörthersee statt.
Wir waren mit einem eigenen Stand vertreten, bei dem wir unsere innovativen Produkte für die medizinische Diagnostik vorstellen durften.

Wir bedanken uns bei den Veranstaltern für die gelungene Zusammenarbeit.

Es gibt wohl wenige PCR-Tests auf der Welt deren Nutzen so offensichtlich sind wie bei der Hereditären Hämochromatose. Denn die Behandlung kostet nichts - ganz im Gegenteil! Regelmäßiges Blutspenden reicht um die gefürchtete Leberzirrhose gänzlich zu verhindern. Eine „Win-Win-Situation“ für alle. Obwohl wenige Genloci reichen um die Diagnose zu sichern, wird die Testung meist nur zur Bestätigung einer Schädigung der Leber durch die Eisenspeicherkrankheit verwendet und das obwohl wir heute wissen, dass die HH die häufigste angeborene Stoffwechselerkrankung in der kaukasischen Bevölkerung ist. Laut AWMF Leitlinien sollte jeder Patient mit auffälligen Laborparametern (erhöhte Transferrin und Ferritinsättigungen) genetisch abgeklärt werden, sowie alle Familienmitglieder 1. Grades.

Unser Angebot für den Nachweis der klinisch relevanten Mutationen im HFE-Gen basiert auf verschieden PCR-Plattformen und lässt sich daher leicht im Labor mit bereits vorhandener Ausstattung etablieren.

Wir unterstützen Sie bei der Austestung und Etablierung mit unserem molekularbiologischen Service vor Ort und bieten Ihnen attraktive Preise für eine Evaluierung. Auch können wir entsprechende Geräte zu Testung bereitstellen.

Vertrauen Sie auf unsere Arbeit in der PCR-Diagnostik seit über 20 Jahren.

Wir freuen uns Ihnen unsere neue Lösung zur automatisierten Abarbeitung von Hybridisierungstreifen (Line Probe Assays) vorstellen zu dürfen:

Das Gerät Dynablot Heat VL ist für die Hybridisierung von Streifen mit PCR-Amplifikaten geeignet. Der Hybridisierungsautomat besteht aus drei separaten Heizblöcken, welche jeweils ein Fassungsvolumen von 10 Streifen haben. Das heißt es können bis zu 30 Streifen gleichzeitig bearbeitet werden. Das Gerät ist mit allen gängigen Streifentests kompatibel.

Der Hybridisierungsautomat arbeitet in einem breiten Temperaturbereich von 35-65 °C und verfügt außerdem über zwei Plätze zum Beheizen von Reagenzien (mit eingebautem Magnetrührer). Über die bis zu 6 Pumpen werden die verschiedenen Reagenzien zu den jeweiligen Streifen befördert. Das Gerät bietet einige praktische Merkmale, so kann z.B. die gesamte Front zum Beladen der Reagenzien herausgezogen werden (siehe Bild oben).

Es handelt sich hierbei um ein kompaktes Laborgerät mit den Abmessungen 60x44x48 cm. Um eine einfache Bedingung zu ermöglichen, ist das Gerät zudem mit einem modernen Touchscreen versehen. Der Dynablot Heat VL wird mit einer großen Waste-Bottle geliefert. Ein Overflow der Waste-Bottle wird durch einen eigenen Sensor verhindern.

ArtikelnummerBezeichnung
905-01Dynablot Heat VL

Vertrauen Sie auf unsere über 20-Jährige Erfahrung beim Geräteservice und -support im Diagnostikbereich.

Datum: 30. November. 2022

Ort: FLEMINGS CONFERENCE HOTEL, WIEN

Neubaugürtel 26-28,
A-1070 Wien

Das Programm sowie eine Bildergalerie finden Sie hier.

Der FluoroCycler® XT ist ein RealTime-PCR-Gerät der nächsten Generation, auf dem alle bekannten PCR-Technologien sowie mehrfarbige Multiplex-PCR-Verfahren in 5 Farbkanälen durchgeführt werden können. Das Gerät unterstützt außerdem die einzigartige LiquidArray®-Technologie, die RealTime-PCR mit Schmelzkurvenanalysen und Lights-On/Lights-Off-Proben kombiniert. Das erlaubt die gleichzeitige Untersuchung von einer sehr viel größeren Anzahl an Parametern in einem einzigen PCR-Ansatz („Panel Assays“), was Ergebnisse ermöglicht, die mit Sequenzierungen vergleichbar sind.

Das Gerät eignet sich durch das 96-Well-Plattenformat für einen Hochdurchsatz an Proben und erlaubt eine vollautomatisierte Durchführung, Analyse und Ergebnisinterpretation durch die FluoroSoftware® XT-IVD. Auch eine Einbindung in LIMS-Systeme ist möglich. Der FluoroCycler® XT ist aber auch kompatibel mit den meisten anderen am Markt erhältlichen RealTime-PCR-Kits.

Für den FluoroCycler® XT ist mittlerweile ein umfangreiches Portfolio an PCR-Tests entwickelt worden, die auf der LiquidArray®-Technologie beruhen. Es sind Testkits in den folgenden Bereichen verfügbar: bakterielle, virale und pilzliche Infektionen, STIs, respiratorische Krankheiten, Mykobakterien, MRSA, Carbapenemase-Gene von resistenten Bakterien und humangenetische Parameter.

Umfangreiches Portfolio zur Mykobakterien-Diagnostik am FluoroCycler® XT

Mittlerweile gibt es ein umfassendes und noch wachsendes Portfolio von Mykobakterientests für den FluoroCycler® XT, die den M.tuberculosis Komplex, nicht-tuberkulöse Mykobakterien und Resistenzen umfassen.

  • Der FluoroType® MTB 2.0 ist ein semi-quantitativer PCR-Test zur Identifizierung des Mycobacterium tuberculosis (MTB)-Komplexes mittels zweier Targets (IS6110 und 23s-RNA)
  • Der FluoroType® MTBDR 2.0 zur Detektion des M. tuberculosis-Komplexes und dessen Resistenzen gegen Rifampicin und Isoniazid durch Mutationen in den rpoB, inhA- und katG-Genen (durch die LiquidArray® Technologie können bis zu 45 Mutationen in einer Reaktion detektiert werden)
  • Der FluoroType® Mycobacteria zur Detektion und Differenzierung des M. tuberculosis-Komplexes und von 32 klinisch relevanten NTM Arten. Hier werden in 1 einzigen Lauf alle Parameter von drei GenoType-Kits abgearbeitet.
  • In Kürze wird noch ein weiterer Kit verfügbar sein, zum Testen auf Resistenzen gegen Fluoroquinolone, Amikacine, Linezolide und Ethambutol.

In kommenden Blogs werden wir noch ausführlicher weitere Kits zu den zahlreichen Parametern, die mittlerweile für den FluoroCycler® XT verfügbar sind, vorstellen.

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